Formula Student Austria.

29.07.2019

Der Bewerb.

Zu den statischen Disziplinen zählen das Engineering Design, die Cost Presentation sowie die Business Presentation. Beim Engineering Design wird die Konstruktion des Fahrzeugs präsentiert und das theoretische Wissen der Studierenden von einem Team von Fachjuroren abgefragt und bewertet. Mit ausgeklügelten Businessplänen und Kostenaufstellungen, sowie einem überzeugendem Verkaufsgespräch stellen die Studierenden einer fiktiven Investorengruppe (Juroren aus der Wirtschaft), den Kleinserienbau des Rennwagens vor. Die dynamischen Bewerbe bestehen aus dem Acceleration, der höchsten Beschleunigung auf einer Strecke von 75 Metern aus dem Stand, dem Skid Pad, der besten Querbeschleunigung bei Fahrt durch eine liegende Acht und dem Autocross als Qualifying für das Endurance, das Ausdauerrennen. Beim Autocross muss ein Handling-Kurs mit Geraden, Haarnadelkurven und Slalomstrecken schnellstmöglich absolviert werden. Das Ergebnis ergibt die Startreihenfolge für das Ausdauerrennen. Hier werden 22 Kilometer gefahren, nach 11 Kilometern findet ein Fahrerwechsel statt. Zusätzlich wird auch der Kraftstoffverbrauch im Verhältnis zur Rundenzeit gemessen und bewertet. Auch das Organisationsteam sowie die über 100 Freiwilligen, die bei der Durchführung des Events helfen, waren zum Großteil in ihrer Studienzeit Teil eines Formula Student Teams. Die Juroren für die statischen Bewerbe sind Experten aus Unternehmen der jeweiligen Branche.